Keltikon – Celtic Rock – mit Interview

Keltischer Overdrive der in die Beine geht.
Mit energiegeladenem Celtic Rock & Folk Punk wurde Keltikon schnell zu einer der
aktivsten „Irish“-Rock-Bands in der Schweiz und spielte seit 2012 171 Konzerte in
der Schweiz und im Ausland – 2 x auf Tour in Tschechien und 1 x in Irland.
Immer wieder stand die Band also Vorband von internationalen Acts wie Fiddler’s
Green oder The Rumjacks auf den Brettern. Auf ihrer ersten Tour in Irland rannte
die Band ebenfalls offene Türen ein und konnte sich vor begeisterten Feedbacks
kaum retten.
Im Juli/August 2020 sollte eine weitere Irland-Tour stattfinden, mit einem Auftritt
an einem grossen Festival, was wegen Covid19 auf nächstes Jahr verschoben ist.
Am 27. Mai 2020 erscheint das neue Album ‚The Black Boar‘ mit 14 Songs, vorerst
nur online und im Juli auch als CD, welche überall über den Fachhandel bezogen
werden kann.
Druckvoll und auf ihre ganz eigene Art interpretieren die Musiker mit schottische
und irische Traditionals, verweben Rock- Punk- Ska-, Neo-Folk- und BalkanElemente und bringen sie auf eine kompakte schweisstreibende Rockformel und
pfeilschnellen Speed-Folk.
Die eigenen Songs brauchen sich Live vor Covers erfahrungsgemäss nicht zu
verstecken. Ab und zu sind sie ernsthaft und melancholisch, meistens aber voll
sprühender Lebensfreude oder mit viel Schalk im Nacken.
Folkig, stampfend rockig, pfeilschnell und mit einer Handvoll Balladen erweist die
Band sowohl den alten Barden als auch Flogging Molly oder The Pogues Referenz.
Damit der ‚Whiskey in the Jar‘ in ‚Dirty Old Town‘ ‚On The Rocky Road To Dublin’
nie ausgeht, wird das vielseitige Repertoire natürlich mit beliebten Songs zum
Mitsingen abgerundet – Sláinte!

10 Fragen / 10 Antworten

1. Wann und warum seid ihr Musiker geworden? 

Das ist bei allen etwas länger her, ausser vielleicht beim jüngsten Mitglied
Mélodie, welche bald als Master ihr Geigenstudium abschliessen wird. Dave und
Chrigel (Bass und Drums) waren schon seit ca. 40 Jahren zusammen in Bands,
meistens Blues. Gitarrist und Sänger Olaf hat vor ca. 35 Jahren in einer
Punkband angefangen.

2. Was sind eure Merkmale? Was macht euch speziell?

Wir spielen Celtic Rock und Folk Punk, meiden aber meistens die üblichen Pubund Whiskey-Clichés. Es geht in den Songs weniger um Alkhohol, eher um
zeitgemässe Themen oder alte keltische Sagen und Mythen. Musikalisch haben
wir mehr Einflüsse, als nur keltische Musik und Punkrock. Es sind z.B. Hardrock
oder Ska dabei, und wir haben nicht 7-9 Musiker, wie eine typische FolkpunkBand; eher klassisches Rockformat, mit Zerrgitarre.

3. Wer und was hat euch inspiriert?

Inspiriert wurden wir sicher von vielen Bands. Eine unserer Top-Favoriten sind
die ‚Celtas Cortos‘ aus Spanien, welche vor allem keltische und Latin-Einflüsse
verarbeiten. Diese Vielseitigkeit und Originalität macht Eindruc

5. Wie stellt ihr euch das Hören eurer Musik vor? Wo hört ihr am liebsten??

Wir hören Musik immer noch gerne auf guten Boxen zu Hause, im Auto ist
auch nicht schlecht. Unser Album ist vermutlich nicht schlecht für on the
road.

4.Wer sind eure wichtigsten Vorbilder und warum?​

Wenn wir gerade beim Thema Vielseitigkeit sind, würde ich hier gleich ‚The
Pogues‘ nennen, welche traditionelle irische Musik in die heutige Zeit
brachten und auch alten Helden der Celtic Music, wie z.B. den Dubliners
durch den neuen Boom ermöglichten, zu Ehre und nochmaligem Erfolg zu
kommen.

6. Welche Rolle spielen die sozialen Medien für eure Karriere? Wie wichtig ist z. B. YouTube oder Instagram für euch?

Wir haben viele Follower auf Facebook, Instagram und Youtube sind
natürlich auch wichtig, aber nicht unbedingt unsere Domäne.

7. Macht Ihr eigentlich noch was neben der Musik?

Ja, wir sind noch Geigenlehrerin, Fahrlehrer und Zahnprothetiker.

8. Was war bis jetzt der beste Auftritt, den ihr erlebt habt?

Schwere Frage, deren waren viele und jedes auf seine Art. Ein Highlight für
uns war natürlich, 2018 zum ersten Mal in Irland zu spielen, wo wir vorher
vor allem in der Schweiz und drei Mal auf Tournee in Tschechien waren. Wir
waren baff, wie wir aufgenommen wurden und man sich für unsere Musik
interessiert, das bedeutet uns sehr viel.

9. Wer sollte euch spielen, wenn euer Leben verfilmt wird?

Haha, ich persönlich (Olaf) hätte z.B. nichts gegen Sean Penn, weil ich ihn
einen super Schauspieler finde und er auch schon sehr bravourös einen
Gitarristen spielte.

10. Letzte Frage: Was wünscht ihr euch für die nächsten 10 Jahre, was braucht ihr dafür?

Wir wünschen uns im Moment natürlich am meisten, dass sich die Situation
mit Covid19 bald entspannt, um wieder auftreten zu können, wie früher.

 
 
Cover - Keltikon, The Black Boar
Auf Youtube
Keltikon
Auf Spotify
Auf Facebook
Total Page Visits: 2125 - Today Page Visits: 3
What's your reaction?
0cool0bad0lol0sad